Aktuelle Nachrichten zur Kommunalwahl 2021 Pattensen

Kommunalwahl Pattensen: Die Kandidierenden stellen sich vor
Ramona Schumann (von links), Matthias Friedrichs, Justina Walkowia und Jens Ernst treten für die SPD Pattensen bei der kommenden Kommunalwahl an.

PATTENSEN. Die SPD Pattensen stellt im Interview ihre Kandidaten für die diesjährigen Wahlen vor. Dieses Mal stehen Jens Ernst, 53 Jahre, Dipl. Betriebswirt, Justina Walkowiak, 23 Jahre, Studentin (Politikwissenschaft und Germanistik), sowie Matthias Friedrichs, 33 Jahre, Ausbilder berufliche Rehabilitation und Qualifizierung (Verwaltung), Rede und Antwort.


Justina Walkowiak: Hallo Jens, du kandidierst für den Stadtrat und die Region. Was bewegt dich dazu?

Jens Ernst: Politik ist meine Sportart! Sei es in der Mannschaft, im Einzel oder im politischen Miteinander. Vielseitigkeit ist meine Leidenschaft. Kommunale Politik für die Bürger:innen gestalten und Sie daran teilhaben lassen. Für mich ist Bürger:innen-Beteiligung mehr als wählen. Deswegen setze ich mich, für echte Teilhabe, z.B. in Form von Jugendparlament und Bürgerräten ein. Gerade das JUPA hat in den letzten zwei Jahren neue Ideen in die Politik eingebracht. Unterschiedliche Blickwinkel zu bündeln, bringen die besten Lösungen. Das haben mir die letzten zehn Jahre im Rat der Stadt Pattensen gezeigt. Für ein buntes, lebendiges Pattensen: Es gibt noch viel zu tun.

Justina Walkowiak: Was sind deine Ziele für die Bürger:innen der Region?

Jens Ernst: Mein Ziel ist es, die Pattenser - Laatzener und Sehnder Bürger:innen in der Region zu vertreten. Es wird Zeit, dass nach vielen Jahren, gerade Pattensen wieder eine Stimme in der Region bekommt. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gerade für junge Menschen und Familien, nachhaltige Gewerbegebiete und ein regionales Konzept zum Hochwasserschutz sind mir wichtig. Dafür setze ich mich ein.


Jens Ernst: Justina, als Mitarbeiterin bei Gillessen Strategy Politics im Bereich politische Kommunikation und Wahlkampfstrategie konntest du schon viele Erfahrungen sammeln. Politisch bist du in der Funktion als stellv. Vorsitzende der Jusos Region Hannover und der Jusos Pattensen- Hemmingen aktiv. Jetzt kandidierst du für den Rat und als Ortsbürgermeisterin für Pattensen- Mitte. Was motiviert dich, sich kommunalpolitisch zu engagieren?

Justina Walkowiak: Ich finde im Stadt- und Ortsrat Pattensen-Mitte sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Frauen unter 35 Jahren haben aktuell gar kein Mandat inne. Das muss dringend geändert werden! In Pattensen bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen, hier spiele ich Fußball und engagiere ich mich politisch. Ich möchte jungen Menschen, vor allem jungen Frauen, eine Stimme für Pattensen geben. Denn wir haben Ideen, sind politisch und wollen nicht nur gehört, sondern beteiligt werden. Ich möchte mitgestalten, ansprechbar sein und gemeinsam etwas bewegen. Es liegt mir am Herzen die Anliegen und Probleme in unserer Stadt anzugehen und miteinander nachhaltige Lösungen zu finden.

Jens Ernst: Welche Themen stehen für dich im Vordergrund?

Justina Walkowiak: Für mich stehen vor allem die Themen Jugendbeteiligung, die Ausweitung des ÖPNV, klima- und umweltpolitische Projekte und die nachhaltige Verkehrsentwicklung im Vordergrund. Es braucht außerdem mehr generationsübergreifende Lösungen für unser Stadtgebiet, damit sich alle Altersgruppen wohl und zuhause fühlen.


Jens Ernst: Matthias, du kandidierst für den Stadtrat. Was sind Deine Themen vor Ort?

Matthias Friedrichs: So wie viele Generationen vor mir, bin ich in unserem schönen Pattensen und insbesondere in meinem Heimatdorf Reden aufgewachsen. Wir bilden hier vor Ort eine tief verwurzelte Gemeinschaft, die sich nicht einfach auf der Asche des Vergangenen ausruht, sondern die helle Flamme des Fortschritts weiterträgt. Denn: Unser Pattensen verbindet vorbildlich die Tradition mit der Moderne. So bin ich mit meinen 33 Jahren stolz darauf, dass ich bereits ein Jahrzehnt als Ratsherr unserer schönen Stadt an diesem Prozess mitwirken darf.

Jens Ernst: Was ist dein Ziel für die Bürger:innen?

Matthias Friedrichs: Mein Ziel ist es, unseren Pattenser Bürger:innen, genau in dieser Gemeinschaft, weiterhin eine starke Stimme verleihen zu dürfen. Ich möchte gemeinsam mit Euch und Ihnen flexibel die zukünftigen Herausforderungen meistern, ohne dabei allerdings die Geschichte und die Tradition unserer Stadt aus den Augen zu verlieren.

Quelle: Der Herold Pattensen vom 08.07.2021

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