Edeltraut Ruppelt-Czybulka - Osrtsvorsteherin von Reden

PATTENSEN. Am vergangenen Sonntag wurde in Pattensen ein neuer Rat gewählt. Mit von diesem Verfahren betroffen war auch Reden. Angetreten war hier Matthias Friedrichs, Ratsherr und Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Erwachsenenbildung, Kultur und Sport, der einzig durch eine direkte Nominierung auf dem abgeschlagenen 20. und damit letzten Platz der SPD-Liste überhaupt wieder auf einen erneuten Einzug in das kommunale Gremium hoffen konnte.

Doch trotz dieser denkbar ungünstigen Ausgangslage fiel der Bürgerwille in Reden, anders als in manch anderem Stadtteil, sehr eindeutig aus. Friedrichs erhielt aus seinem Heimatdorf insgesamt 183 Kreuze auf den Wahlzetteln. Dies Ergebnis macht etwa 45,4 Prozent aller Direktstimmen aus, insgesamt erhielt Friedrichs sogar 311 Stimmen aus ganz Pattensen.

Andreas Ohlendorf, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion

Einen Tag nach Kommunalwahl geht die SPD bereits in die Analyse der Ergebnisse. Die Partei zieht dabei ein positives Fazit.

PATTENSEN. Auch wenn die SPD im Vergleich zur Wahl 2011 zwei Prozent der Wählerstimmen verloren hat, sieht Andreas Ohlendorf, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, das Ergebnis nicht negativ: "Die Bürger haben entschieden. Ich denke, dass wir im Wahlkampf alles richtig gemacht haben. Es ist sehr schwierig, die Gründe für die verlorenen zwei Prozent zu finden. Wir werden weiterhin mit großer Motivation arbeiten und versuchen, vor allem konstruktiv im Sinne der Bürger zu handeln." Ohlendorf spricht sich vor allem dafür aus, nun eine stabile Mehrheit zu schaffen, um politische Entscheidungen im Sinne der Stadt treffen zu können. "Wir werden mit allen Parteien sprechen und hoffen, dass wir in den Gesprächen gute Ergebnisse erzielen. Mit dem jetzigen Wahlergebnis wird es sicherlich nicht einfacher, Entscheidungen zu treffen, aber wir werden das Beste daraus machen", sagt Ohlendorf.

Quelle: Leineblitz.de https://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2016/09/12/wahl-cdu-und-spd-sind-zufrieden-mit-dem-ergebnis

Bei einer zufriedenstellenden Wahlbeteiligung von 62,7% kommt die SPD auf 30,6% der Stimmen. Damit hat sie 2% Verlust zu den Kommunalwahlen 2011 hinnehmen müssen, aber im Vegleich zur gesamten Region Hannover, wo die SPD insgesamt 4,5% verloren hat, ein eher gutes Ergebnis.

SPD (9 Sitze): Ohlendorf, Andreas direkt (Pattensen) Kimpioka, Marion direkt (Pattensen) Friedrichs, Matthias direkt (Pattensen) Ernst, Jens direkt (Pattensen) Hartmann, Inga direkt (Pattensen) Köpper, Simone Liste (Pattensen) Walkowiak, Jörg Liste (Pattensen) Vogel, Thomas Liste (Pattensen) Eibs-Lüpcke, Andrea Liste (Pattensen)

CDU (12 Sitze): Dr. Bötger, Horst direkt (Pattensen) Bötger, Günter direkt (Pattensen) Soluk, Jonas direkt (Pattensen) Weber, Marco direkt (Pattensen) Blume, Svenja direkt (Pattensen) Thomas, Georg direkt (Pattensen) Zieseniß, Margret direkt (Pattensen) Recke, Julia Christina direkt (Pattensen) Jausch, Martin direkt (Pattensen) Junge, Andreas Liste (Pattensen) Wahl, Michael Liste (Pattensen) Lindenberg, Heinrich Liste (Pattensen)

GRÜNE (3 Sitze): Hammerschmidt, Uwe direkt (Pattensen) Dreves, Michael Liste (Pattensen) Stets, Sandra Liste (Pattensen)

UWJ (2 Sitze): Kleuker, Günter direkt (Pattensen) Meyer, Dirk Liste (Pattensen)

UWG (2 Sitze): Iffland, Klaus direkt (Pattensen) Kattenhorn, Rolf Liste (Pattensen)

Freie Wähler Pattensen (2 Sitze): Wulkopf, Hans-Friedrich direkt (Pattensen) Fischer, Werner Liste (Pattensen)

Marion Kimpioka SPD könnte Ortsbürgermeisterin in Hüpede/Oerie werden

Großes Stühlerücken ist nicht zu erwarten.
In Pattensen wird es nach der Kommunalwahl kein großes Stühlerücken in Bezug auf die Wahlen der Ortsbürgermeister/Innen geben.

In Pattensen-Mitte ist davon auszugehen, das der jetzige Ortsbürgermeister Günter Bötger (CDU) im Amt bleibt. Die Union hat mit 47,5 Prozent zwar nicht die absolute Mehrheit, aber das war vor fünf Jahren ebenso. Die im Ortsrat vertretenden Parteien haben sich damals auf Bötger verständigt, er hat zudem die meisten persönlichen Stimmen aller Kandidaten erreicht. Die SPD erzielte 32,0 Prozent, es folgen die Bündnisgrünen (11,0 %) und die Freien Wähler (9,5 %).

Klarheit herrscht in Koldingen: die Union kommt auf 69,7 Prozent, die SPD auf 30,7 Prozent. Das bedeutet, dass Amtsinhaber Marco Weber (CDU) wiedergewählt wird.

Offen scheint es in Hüpede/Oerie zu sein. Amtsinhaberin Marion Kimpioka (SPD) hat 18 Prozent der Wählerstimmen, die Sozialdemokraten kommen jedoch nur auf 30,2 Prozent. Da liegt die CDU mit 38,7 Prozent mit ihrem Spitzenkandidaten Horst Dobslaw (17,8 %) besser. Nicht zu vergessen die Freien Wähler (31,1 Prozent). Ihr Spitzenkandidat Hans-Friedrich Wullkopf holte 23,9 Prozent, das ist bei den persönlichen Stimmen Platz eins.

Svenja Blume (CDU) ist Ortsbürgermeisterin in Schulenburg, ob sie es bleiben wird, ist offen. Denn die Unabhängigen haben mit einem Stimmenanteil von 36,3 Prozent Platz eins vor der CDU (30,8 %) und könnten das Amt für sich in Anspruch nehmen, der SPD (28,6 %) und den Grünen (4,3 %). Svenja Blume hat allerdings die meisten persönlichen Stimmen (26,7 %) aller Bewerber.

Mit 59,1 Prozent führen die Unabhängigen in Jeinsen die Bilanz an. Die Sozialdemokraten wurden von 30,1 Prozent der Wähler gewählt, die Union schneidet mit 12,7 Prozent schwach ab. Ortsbürgermeister Günter Kleuker dürfte in seine nächste Amtsperiode gehen, 45,6 Prozent der Wähler wollen das auch so.  

Quelle: Leineblitz.de https://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2016/09/12/wahl-wenig-verschiebungen-in-den-ortsraeten/

Das sind die neuen Ortsräte in Pattensen

Wer hält in Pattensen künftig die Fäden in der Hand? Bei der Wahl am Sonntag wurde nicht nur über die Zusammensetzung des Stadtrats und der Regionsversammlung abgestimmt. Auch die Ortsräte werden neu gewählt. Hier finden Sie alle Mitglieder der Ortsräte im Überblick.

Pattensen-Mitte: Günter Bötger (CDU) Peter Soluk (CDU) Julia Christina Recke (CDU) Martin Jausch (CDU) Christian Bock (CDU) Gerhard Dettmer (SPD) Andreas Ohlendorf (SPD) Jörg Walkowiak (SPD) Axel Steding (SPD) Eleni Kyriazaki (Grüne) Horst Harry Raese (Freie Wähler)

Schulenburg: Klaus Iffland (UWG) Hubertus Buch (UWG) Christian Pervelz (UWG) Günter Kentsch (SPD) Andreas Knoll (SPD) Svenja Blume (CDU) Dr. Christian Möller (CDU)

Hüpede-Oerie: Horst Dobslaw (CDU) Margret Zieseniß (CDU) Hans-Friedrich Wulkopf (Freie Wähler) Udo Mensing (Freie Wähler) Marion Kimpioka (SPD)

Jeinsen: Günter Kleuker (UWJ) Oliver Alt (UWJ) Siegfried Rüstig (UWJ) Dieter Alm (SPD) Philipp Sehlen (CDU)

Koldingen: Marco Weber (CDU) Astrid Schunder (CDU) Dr. Anja Biber (CDU) Monika Schmalkuche (SPD) Frank Rathmann (SPD)

Quelle: HAZ.de http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Pattensen

Am Sonntag wurde in Niedersachsen gewählt. Doch worüber konnten die Bürger in Pattensen und der Region eigentlich abstimmen? Wer durfte wählen, wer nicht? Welche Parteien standen zur Wahl? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Wahlsonntag.

Was wird gewählt?

In Hannover wurden die Regionsversammlung, der Rat der Stadt sowie die Stadtbezirksräte gewählt. In Pattensen standen neben der Regionsversammlung der Rat der Stadt Pattensen sowie die jeweiligen Ortsräte zur Wahl. Im Klartext: Die Bürger entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren in Pattensen bestimmen wird, wo es politisch lang geht. In der Regionsversammlung werden Dinge entschieden, die über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung sind – Müll, öffentlicher Bus- und Bahnverkehr, Krankenhäuser oder Jugendhilfe beispielsweise. Die Räte der Städte und Gemeinden befassen sich mit den Angelegenheiten innerhalb ihres Gebietes. Dazu zählen die Planung von Wohn- und Gewerbegebieten, die allgemeinbildenden Schulen, Kindergärten, das Straßennetz, Kultur- und Sportförderung, um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen. 

Wann stehen die Ergebnisse fest?

Die Auszählung der Wahl begann unmittelbar nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr, symbolisiert durch das Auskippen der Wahlurnen. Bei Kommunalwahlen kann es sich bis gegen Mitternacht hinziehen, bis die endgültigen Ergebnisse feststehen. Hochrechnungen gibt es keine.  

Wer durfte wählen?

Wahlberechtigt waren in der Landeshauptstadt am 11. September rund 411.000 Personen. Vor fünf Jahren waren es 393.000. Rund 21.600 Personen waren erstmals bei Kommunalwahlen wahlberechtigt, gut 7.600 nahmen überhaupt zum ersten Mal an einer Wahl teil. Anders als bei Bundestags- und den meisten Landtagswahlen (Ausnahme Bremen) waren bei den Kommunalwahlen bereits 16-Jährige wahlberechtigt.

Und wer nicht?

Wer wählen wollte, musste seit mindestens drei Monaten im jeweiligen Wahlgebiet, in dem er wählen woltle, seinen Wohnsitz haben. Heißt: Wer erst kürzlich den Wohnort gewechsel hat, erhielt keine Wahlbenachrichtigung. Bürger mussten zudem ins Wählerverzeichnis eingetragen sein oder einen Wahlschein besitzen und durften nicht aufgrund einer zivil- oder strafrechtlichen Gerichtsentscheidung vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.

Wie wurde gewählt?

Es gab je einen Stimmzettel für jede Wahl. Dabei konnten Sie, anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen, auf jedem Stimmzettel drei Kreuze machen. Sie hatten für jeden Stimmzettel drei Stimmen! Dabei konnte jeder Wähler politisch streuen. Er konnte seine Stimmen entweder alle einer Partei oder einem Kandidaten geben, das nennt der Wahlfachmann kumulieren. Er konnte sie aber auch auf Parteien und Kandidaten verteilen, das heißt dann panaschieren.

Welche Parteien standen zur Wahl?

In Pattensen wollten 6 Parteien im Rat politisch mitreden SPD, CDU, GRÜNE, UWJ, UWG, FREIE WÄHLER Pattensen.

Gibt es eine Fünf-Prozent-Hürde?

Die Parteien und Einzelbewerber mussten anders als bei Landtags- und Bundestagswahlen keine Fünf-Prozent-Hürde beim Stimmenanteil überspringen, um in ein Gremium einzuziehen. Bei der Wahl zur Regionsversammlung reichten dafür rund 1,3 Prozent der abgegebenen Stimmen, beim Rat der Stadt Hannover knapp 1,6 Prozent. 

Quelle: HAZ.de http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fragen-und-Antworten-zur-Kommunalwahl-in-der-Region-Hannover