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Der Status quo bleibt erhalten

Wechselnde Mehrheiten in Pattensen

Die Kommunalwahl ist gelaufen – und hat den Status quo in Pattensen weitgehend gefestigt. In Pattensen bleibt es wohl bei wechselnden Mehrheiten.

Pattensen. Parteien und interessierte Bürger mussten sich in der Nacht zu Montag lange gedulden, bis erst spät nach Mitternacht feststand, wer es in die jeweiligen Räte geschafft hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten der Region halten sich die Verschiebungen unter den Parteien in Grenzen: Weder in Laatzen, noch in Hemmingen oder Pattensen war die AfD bei der Ratswahl angetreten.

Im früher „roten“ Pattensen hat die SPD zwei Sitze verloren und kommt auf neun, die CDU hat zwei dazu gewonnen und hat zwölf Sitze. Drittstärkste Kraft bleiben mit jeweils wieder zwei Sitzen die Unabhängigen von UWG und UWJ. Die Freien Wähler konnten sich ebenfalls mit zwei Sitzen behaupten. Die Grünen konnten wieder drei Sitze erringen – und dieses Mal auch besetzen. Denn nach der Wahl 2011 musste ein grüner Sitz frei bleiben, weil es nur zwei Kandidaten gab.

Bei der Wahl zur Regionsversammlung haben sich insgesamt fünf Kandidaten aus Laatzen und Hemmingen durchgesetzt: Wiedergewählt wurden Ernesto Nebot (SPD) und Angelika Rohde (CDU) aus Laatzen sowie Kerstin Liebelt (SPD) und Jan Dingeldey (CDU) aus Hemmingen. Die Pattenser Kandidaten gingen erneut leer aus. Ein Mandat errang auch die Laatzenerin Jessica Kaußen (Linke) – allerdings nicht für den Wahlbereich  8, zu dem Laatzen zählt, sondern für den Wahlbereich  2 (List, Vahrenwald).

Quelle: Leine-Nachrichten - K. Gallop